Vorabklärungen

 
 
 

Sind die unter Voraussetzungen genannten Grundlagen für eine Operation gegeben, müssen sich alle Patienten einer umfassende Vorabklärung unterziehen. Diese bezieht neben der körperlichen Untersuchung auch  eine apparative Diagnostik ein. Sie erfolgt interdisziplinär wobei in allen Fällen neben dem Chirurgen ein Stoffwechselmediziner beteiligt bzw. federführend ist. Konkret stehen folgende Abklärungen vor jeder Operation:

-          körperliche Untersuchung (Chirurg und Stoffwechselmediziner)

-          Laboruntersuchung (grosses Blutbild, Gerinnung, Nierenwerte, Leberwerte, Cholesterin, Schilddrüsenwerte; evtl. Vitaminstatus, Eisen und Spurenelemente)

-          Elektrokardiogramm (EKG)

-          Röntgen-Thorax (Aufnahme der Lunge)

-          Ultraschall der Bauchorgane (Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Nieren)

-          Gastroskopie (Magenspiegelung)

-          Lufu (Lungenfunktionsuntersuchung)

-          Vorstellung beim Psychologen/-gin

Bei Vorliegen von Nebenerkrankungen erfolgt in einigen Fällen eine Vorstellung bei einem Spezialisten wie zum Beispiel:

-           Kardiologen (bei relevanten Herz-Kreislauferkrankungen)

-          Pulmologen (bei relevanten Lungenerkrankungen)

-          Hämatologen ( bei relevanten Erkrankungen des Blutsystems)

-          Orthopäden (bei relevanten Krankheiten des Bewegungssystems)

Sind die Voruntersuchungen abgeschlossen werden die Befunde in der Regel mit dem betreuenden Stoffwechselmediziner besprochen und an uns sowie die Kollegen der Anästhesie (Narkose) weitergeleitet. Vor jeder Operation findet obligat eine Besprechung zwischen Chirurg, Narkosearzt und Stoffwechselmediziner statt wo die patientenspezifischen Risiken diskutiert werden. So liegt für jeden zu Operierenden vor der Intervention ein individuelles Risikoprofil vor, was Ihnen einen sehr hohen Grad an Sicherheit garantiert.